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Dem Glauben Raum geben

Was ist Kirchenpädagogik?

„Kirchenpädagogik bringt Mensch und Kirchenraum in Beziehung"
(Bundesverband Kirchenpädagogik e.V.)

Der Kirchenraum wird mittels ganzheitlichen - kreativen Zugängen zum einen als Rastplatz für die Seele und zum anderen als Ort des christlichen Glaubens und Gebetes erschlossen.

So erlebt man in einer kirchenpädagogischen Führung das Gotteshaus mit Kopf, Herz und Hand und kann Spuren gelebten Glaubens vergangener, gegenwärtiger und zukünftiger Zeiten (wieder)entdecken.
Es gibt informative oder thematische Kirchenführungen, welche altersgerecht und gruppenspezifisch aufbereitet sind.
Angesprochen sind Gruppen jeden Alters, die ihre Kirche aus neuen Blickwinkel kennen lernen möchten: Familien, Kinder, Jugendliche, Erstkommunionkinder, Konfirmanden, Firmlinge, Interessierte und Gemeindegruppen.

Die Ziele der kirchenpädagogischen Arbeit sind in den Thesen (2002) und dem Dresdener Positionspapier (2010) formuliert.
Bundesverband Kirchenpädagogik e.V.


Kirchenpädagogische Angebote

 

AG Kirchenpädagogik Heidelberg
Kontakt: Barbara Grom

Telefon: 0 62 21 / 433 86 62

 

Offene Führungen in der Jesuitenkirche für Kinder mit ihren Eltern

Sonntag, 7.6. 2015 (Pfingstferien)
Sonntag, 30.8.2015 (Sommerferien)

Jesuitenkirche , HD - Altstadt
14:30 Uhr - 15:30 Uhr
Kinder im Alter zwischen 6-12 Jahren
Kind + Begleitperson (ab 16 Jahren) / Eltern: 5 Euro - jedes weitere Kind: 2 Euro

Offene Führungen auf dem Bergfriedhof für Kinder mit ihren Eltern

Freitag, 6.11.2015 um 14:30 - 15:30
Für Kinder und Eltern
Kinder im Alter zwischen 6-12 Jahren
Kind + Begleitperson (ab 16 Jahren) / Eltern: 5 Euro - jedes weitere Kind: 2 Euro
(Herbstferien)

Keine Anmeldung erforderlich





Thematiken:

  • „ein Garten der Ruhe" - Heidelberger Bergfriedhof kennen lernen

-> Anlage, Besonderheiten, Grabsteine, christliche Symbole, jüdischer Friedhof

  • „ Sag an, wer ist doch diese" - Maria ?!

Jesuitenkirche (Altstadt)/ St. Raphael (Neuenheim) / St. Marien (HD- Pfaffengrund)
- > Frau aus Nazareth; Fürsprecherin; Madonna; Pieta
-> besonders geeignet für Mütter mit ihren Kindern

  • „Ihr Freunde Gottes" - Heilige sind Zeugen des Glaubens"

Jesuitenkirche / St. Albert (Bergheim) / St. Raphael (Neuenheim)
-> Heilige als Menschen und Glaubenszeugen kennen lernen
-> Botschaften und Hintergründe ihres Lebens kennen lernen

  • „Gottes Haus hat viele Steine" - Gotteshaus für Glaube und Gemeinschaft

Jesuitenkirche/ Teresakirche in HD- Ziegelhausen / St. Johannes (Rohrbach) / St. Raphael (Neuenheim) / St. Bonifatius (Weststadt) / St. Marien (HD - Pfaffengrund)
-> Wir betrachten den Kirchenbau und seine architektonische Botschaft
-> Eine Gemeinde besteht aus verschiedenen institutionellen und lebendigen Bausteinen und haben ihren Raum im Gotteshaus.

  • „Kirchenfenster - mehr als nur Glas" - geistliche Betrachtung von Kirchenfenstern mit kreativen Elementen

St. Vitus (Handschuhsheim)/ Stift Neuburg / St. Raphael (Neuenheim)
-> wie sind die Kirchenfenster gestaltet und welche Botschaften finden sich in den Fenstern

  •  „ELSA - die vier Evangelisten" - Wort und Kirchenraum kennen lernen

St. Peter (Kirchheim) / Jesuitenkirche (Altstadt)
-> wir lernen die vier Evangelisten, ihre Symbole und biographischen Hintergründe kennen und beschäftigen uns mit der Frage wie wir heute dem Evangelium ein Gesicht geben können.

  •  „Gott, dreifaltig Einer" - Dreifaltigkeit?"

Jesuitenkirche (Altstadt)
-> wir bekreuzigen uns gewohnt mit den Worten „Im Namen des Vaters, und des Sohnes und des Heiligen Geistes". Wir stellen den oft ungeklärten Begriff und die verschiedenen Darstellungen der Dreifaltigkeit Gottes in den Fokus der Führung und nähern uns diesem mit kreativen Elementen.

  • „siebenfacher Heiliger Geist" - die 7 Gaben des Heiligen Geistes

Jesuitenkirche (Altstadt)
-> wir begegnen dem Pfingstgeschehen und der Bedeutung der sieben Gaben des Heiligen Geistes für unseren Alltag
-> besonders geeignet für Firmgruppen

  • „wer singt, betet doppelt" - mit dem Gotteslob den Kirchenraum erfahren

Jesuitenkirche (Altstadt)/ St. Anna (Altstadt) / St. Vitus (HD- Handschuhsheim)/ St. Raphael (Neuenheim) / St. Albert (Bergheim)/ St. Bonifatius (Weststadt)/ St. Johannes (Rohrbach)/ St. Bartholomäus (HD- Wieblingen) / St. Joseph (HD- Eppelheim) / St. Peter (HD- Kirchheim)/ St. Paul (HD- Boxberg)

-> in Verbindung von Lied und Texten begegnen wir dem Kirchenraum und erfahren die Tiefe von liturgischem Ort und Choral.

  • „die 7 Sakramente" - Erschließung der Sakramente mit geistlichen und kreativen Elementen u. deren Bedeutung für unser Leben

St. Raphael (Neuenheim)
-> die sieben Sakramente sind wichtige Stützen unseres Lebensweges und immer wieder Inspiration auf die wesentlichen Elemente der Lebensgestaltung.

  • „das Kloster am Rande der Stadt"

Benediktinerabtei Stift Neuburg (HD- Ziegelhausen)

-> wir erschließen die Geschichte des Klosters, die Anlage und die Besonderheiten der Klosterkirche mit geistlichen und kreativen Elementen. Der Klausurbereich ist nicht zugänglich. Für Fragen an einen Mitbruder der Abtei bietet diese Führung Raum und Zeit. Die Führungszeiten orientieren sich an den Horen und zu den Stundengebeten wird herzlich eingeladen.

  • „Treffen mit den Teresen" - die vier Teresen in Ziegelhausen

Teresakirche in HD-Ziegelhausen
-> Wir begegnen den vier Namenspatroninnen der Kirche; beleuchten ihr Leben, ihre Geschichte mit Gott und ihre Botschaft an uns heute

  • „oft gesehen und daran vorbeigelaufen" geführter Gang von St. Anna (Altstadt) bis zur Mariensäule auf dem Kornmarkt

-> wir lernen die Besonderheiten der St. Anna Kirche kennen, beachten die Heiligenfiguren an den Häusern in der Hauptstraße und ihre Botschaft und enden mit der Mariensäule auf dem Kornplatz

  • „der Ich- bin da - Turm" - Kirchtürme mal ganz anders gesehen

Jesuitenkirche (Altstadt)/ ev. Heiliggeist Kirche (Altstadt)
-> die Kirchtürme sind prägende Elemente des Heidelberger Stadtpanoramas und wir erschließen die hohen Bauten mit geistlichen und kreativen Elementen.

  • „Gottes eine Stimme geben" - von Altarglocken bis Kirchenglocken

Teresakirche in HD- Ziegelhausen
-> Glocken rufen uns und wir begeben uns auf eine geistlich akustische Erschließung mit kreativen Elementen

  • „Ein Gotteshaus - viele Gebetsnischen" - Orte des Gebetes erfahren

Jesuitenkirche (Altstadt)/ St. Albert (Bergheim)/ St. Bonifatius (Weststadt)/ Stift Neuburg / Teresakirche (HD- Ziegelhausen)/ St. Raphael (Neuenheim) / St. Vitus (HD- Handschuhsheim)
-> Wir begegnen dem Kirchenraum im Großen und im Kleinen und erschließen die verschiedenen Gebetsorte

  • „Über Tische und Stühle" Gegenstände in der Kirche

Jesuitenkirche (Altstadt)/ Stift Neuburg (HD- Ziegelhausen) / St. Raphael (Neuenheim) / St. Vitus (HD- Handschuhsheim) / St. Albert (Bergheim)
-> Kirchenbänke, Sedilien, Kredenz, Kniebänke, Lichter, Kerzen, Beichtstühle - der Kirchenraum besteht aus verschiedenen Gegenständen und wir erfahren mit kreativen Elementen deren Bedeutung und Nutzung.

  • „Blick in die Sakristei" - der Vorbereitungsraum für Priester und Ministranten

Jesuitenkirche (Altstadt)/ St. Raphael (Neuenheim) / St. Vitus (HD- Handschuhsheim) / St. Albert (Bergheim)/ St. Bonifatius (Weststadt)
-> wir blicken in die verschiedenen Schränke der Sakristei und erfahren wie sich die Ministranten und Priester auf den Gottesdienst vorbereiten.

  • „Schönes Gebäude - aber wenig Bezug" geführter Besuch einer Kirche für kirchenfremde Menschen

Jesuitenkirche (Altstadt)/ Stift Neuburg (HD- Ziegelhausen)
-> zahlreiche Menschen interessieren sich für die Ästhetik, Bedeutung und Gebrauch von Kirchenräumen bzw. Inventar. Eine informative Kirchenführung stellt verschiedene Elemente vor und bietet Raum für Fragen.


Kontakt

 

Barbara Grom, Tel. 06221 / 433 86 62

Jede Führung ist individuell und direkt bei Barbara Grom buchbar.

Anmeldung bitte per Email Barbara Grom

Die Führungen kommen ab einer Teilnehmerzahl von mindestens 6 Personen zustande. Menschen mit Behinderung sind herzlich willkommen; Führungen können indivuduell für Gruppen mit behinderten Menschen abgestimmt werden.

Dauer der Führungen nach Absprache 45 bis 90 Minuten.

Kindergartenkinder 0,50 Euro

Grundschulkinder 1,00 Euro

Jugendliche und Studenten 2,00 Euro

begleitende Erwachsene 3,00 Euro

Erwachsene 5,00 Euro


Klosterführungen in Stift Neuburg für Kinder

Die Abtei Neuburg liegt am nördlichen Neckarufer im westlichen Teil von Ziegelhausen und ist Teil unserer Seelsorgeeinheit. Die AG Kirchenpädagogik Heidelberg bietet regelmäßig Führungen durch die Klosterkirche und die Klosteranlage speziell für Kinder an. Kinder stellen Fragen, die selbst Erwachsene zum Nachdenken bringen. So sind die Kinderklosterführungen nicht nur für die teilnehmenden Kinder, sondern auch für die Erwachsenen ein Gewinn.

Auf spielerische und kreative Weise werden die Besonderheiten der  Geschichte und der Anlage sowie der neugestalteten Kirche von Stift Neuburg den Kindern nahe gebracht. Eine persönlichen Begegnung mit der Künstlerin Frau Maria Theresia von Fürstenberg ist nach Absprache möglich. Zudem bietet die Kirchenerkundung auch viel Raum für Kinderfragen rund um Gott, Kirche und Kloster.
Termine: auf Anfrage




Kinderklostertag, 27. Mai 2015 (Pfingstferien)

Anlässlich des "Jahr des Ordens"; in Kooperation mit dem Freundeskreis Stift Neuburg

Ferienkalender Stadt Heidelberg

 



Stift Neuburg ist für mich ein „Ruhig- werden- Ort"

Tobias schließt die schwere Türe der Klosterkirche von Stift Neuburg und betrachtet noch einmal ganz genau die drei verschiedenen Materialien. Buntsandstein, Holz und Cortenstahl - drei Elemente, die ihm in der neugestalteten Klosterkirche immer wieder begegneten.
Zusammen mit insgesamt 22 Kindern im Alter von 8 - 12 Jahren erlebte er unter der Leitung von Barbara Grom eine Führung extra für Kinder. Mit diesem kirchenpädagogischen Konzept möchte das Kloster das Führungsangebot ergänzen und gerade der jüngeren Generation das „Kloster am Rande der Stadt" näher bringen. Mit viel Engagement und Gespür unterstützten Alessa und Nina, zwei Schülerinnen der St. Raphael-Realschule, die Kirchenpädagogin bei Organisation und Durchführung. Aus allen Teilen Heidelbergs trafen sich die Kinder auf dem Klostervorplatz und erfuhren über eine Buchstabenkette Wissenswertes über die Geschichte, Anlage und Besonderheiten des Klosters. Die jungen Neuburg- Experten erkundeten danach auf dem Klostergelände die Spuren der Vergangenheit und Gegenwart. Rebeccas Fazit lautete: „Hier mischt sich Altes mit unsere heutige Zeit. Wenn die Grabplatten, das Siegel, die Bank unter dem schönen Baum oder der Marienbrunnen reden könnte, dann könnten die uns stundenlang viele Geschichten erzählen."
Schwerpunkt der Kinderführung war die Klosterkirche und schon der Vorplatz gab viele Rätsel und Fragen. Diese reichten von: "Wie wird die Kirche von innen aussehen?" "Ist sie auch dreigeteilt?" "Wie sehen die Fenster aus?" - bis hin zu „Hält Gott gerade nicht Mittagschlaf?"
Die Eingangstüre in Form eines Tores beeindruckte die Kinder sehr und Andrea spürte genau, dass sie hier einen besonderen „anderen Ort" betrat. Die Kinder versammelten sich unter der Orgelempore und wählten ihren eigenen "Kirchenstehplatz der Ruhe" aus.
An der Wasserstele erinnerten sie sich an ihre Taufe und mit dem Satz „ich bin bei euch alle Tage" bekreuzigten sich die jungen Christen gemeinsam. Das Farbenspiel der neuen Fenster faszinierte die Kinder besonders und so waren alle sehr gespannt auf die persönliche Begegnung mit der Künstlerin. Frau Maria Theresia von Fürstenberg schenkte den Kinderfragen sehr viel Aufmerksamkeit und so wurden das weiße Gottesloch, das blaue Kreuz und die Farbenvielfalt Ausdruck und Zeugnis des Glaubens. Die wesentliche Fensterelemente finden sich auch in dem kunstvoll gestalten Tabernakel  wieder und das Erstkommunionkind Helena meinte, dass in "diesem schönen Farbensafe Jesus uns aus der Wand entgegen kommt". Die Kinderklosterführung fand ihren Abschluss mit Abt Franziskus Heereman im Altarraum. Der Abt erklärte die Besonderheiten der Altarraumgestaltung und welche Gedanken er mit dem Architekten Christian Taufenbach teilte.
Behutsam berührten die Kinder die verschiedenen Materialien (Holz, Stein und Stahl) und erkannten die besondere Verbindung zwischen dem „Tisch
des Wortes und dem Tisch des Mahles". Mit dem gemeinsamen Segen und der Einladung zum Vespergebet endete die Kinderklosterführung. Beim Hinausgehen wurde Tobias nach der Besonderheit von Stift Neuburg gefragt und er antwortete: "Stift Neuburg ist für mich ein Ruhig- werden - Ort"





AG Kirchenpädagogik

Zielsetzung: ökumenisches Vernetzungsorgan von Gemeinde - Hochschule/ Universität - Schule- wissenschaftliche Forschung - Fortbildungen - Bundesverband Kirchenpädagogik e. V.  

gegründet im Jahr 2011 in Heidelberg

Mitglieder:
o Prof. Dr. Katja Boehme (Heidelberg)
Pädagogische Hochschule Heidelberg
Professur für kath. Theologie/Theologie mit den Schwerpunkten Historische und Systematische Theologie und Religionspädagogik und Religionsdidaktik; Sakralraumpädagogik; Mitglied des Bundesverbandes Kirchenpädagogik e.V.

o Prof. Dr. Hartmut Rupp (Waghäusel)
Professur für praktische Theologie an der ev. Fakultät der Universität Heidelberg, ehemaliger Direktor des RPI Karlsruhe,
Regionaler Ansprechpartner für Baden im Bundesverband
Mitglied des Bundesverbandes Kirchenpädagogik e.V.

o Reinhard Störzner (Heidelberg)
Ältestenrat der ev. Heiliggeist Kirche Heidelberg
Gästeführer, Historiker und Kirchenführer
Mitglied im Bundesverbandes Kirchenpädagogik e. V. (RPI KA)

o Barbara Grom (Heidelberg)
Lehrerin für Sek I (Musik, Geschichte, kath. Theologie)
Kirchenmusik (C), Kirchenpädagogin
Mitglied des Bundesverbandes Kirchenpädagogik e. V.